About Arche Noris e.V.

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Vom Hut zur Schutzmaske

Spende von Herr Brömme & das tapfere Schneiderlein an das Seniorenwohnzentren _max_am Rennweg und _max_am_Stadtpark

"Das ist toll, wir freuen uns sehr!“ Gerade hat Tanja Chrestels-Ernst, Einrichtungsleiterin des Pflegeheims _max_am Rennweg der Arche Noris die Nachricht bekommen, dass der Hutladen „Herr Brömme und das tapfere Schneiderlein“ Schutzmasken für das Pflegeheim nähen wird. Die Coronakrise hat die Lagerbestände der Pflegeheime stark reduziert und so sind zusätzliche Schutzmasken eine wichtige Hilfe, um bis zur nächsten Lieferung über die Runden zu kommen.

 

Bilder: Marie-Louise Schneider

Die Bewohner im Alten- und Pflegeheim haben mit ihrer individuellen Lebensleistung dazu beigetragen, dass es unserem Land gutgeht. „Auch deswegen freut es mich, dass diese Menschen von dieser Nachbarschaftshilfe profitieren können, da sie bekanntermaßen zu der Hauptrisikogruppe gehören. Und für unsere Mitarbeiter ist die Spende ein sehr wichtiges Hilfs- und Arbeitsmittel.“, fügt Chrestels-Ernst und ihr Kollege Moritz Hagner von _max_am Stadtpark hinzu, „da viele Pflegerinnen und Pfleger im Moment ohne Schutzkleidung arbeiten müssen. Wir möchten, dass wir in unserem Nürnberg an einem Strang ziehen und uns gegenseitig unterstützen. Bestimmt findet sich nach der Krise die ein oder andere Möglichkeit, mit Frau Schneider und dem Team von „Herr Brömme & das tapfere Schneiderlein“ zusammenzuarbeiten.“

Da der Laden geschlossen bleiben muss, haben Ecem Öcal und die Inhaberin Marie-Louise Schneider beschlossen, aus Stoffresten Schutzmasken zu schneidern. Schneider dazu: „Wir müssen jetzt zusammenhalten und zusammenarbeiten. Das heißt auch, Fähigkeiten sammeln und der Gesellschaft etwas Gutes tun.“

Das Schneiderlein-Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt: schon am Donnerstag, den 26.03. können die ersten 60 Masken an das Seniorenwohnzentrum _max_am_Stadtpark geliefert werden

Um ganz viele Schutzmasken produzieren zu können, freut sich das Schneiderteam über Stoffspenden. Kontakt: broemme.schneiderlein@gmail.com oder 0911 – 47 87 80 99.

 

Kontakt

Seniorenwohnzentrum
_max_am Rennweg
Rennweg 35
90489 Nürnberg
Tel.: 0911 / 597 22-0
Tanja.Chrestels-Ernst@archenoris.de

 

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Frühherbstausflug zum Schiffchenfahren an den Starnbergersee

 

Es war ein wunderschöner Nachmittag am Starnbergersee: um 13.00 Uhr ging die Reise los vom Pflegezentrum Moosach mit einem großen Reisebus nach Starnberg zur Anlegestelle.

Von der  Ablegestelle in Starnberg hatte unsere kleine Reise die Anlegestelle in Seeshaupt zum Ziel. Wir verbrachten 2 Stunden eine ruhige Fahrt an Deck. Bei Kaffee und Kuchen genossen alle 21 Teilnehmer unseres Ausflugs die Sehenswürdigkeiten vom Schiff aus und es kamen einige Geschichten von früher auf.

Es war ein Traum-Nachmittag „auf hoher See“ bei strahlendem Sonnenschein und die Bewohner kamen mit einem strahlenden Lächeln um 18.00 Uhr wieder im Pflegezentrum Moosach an, nachdem Frau Kexel allen die Rückfahrt mit dem Bus durch eine Sage vom Starnbergersee versüßt hat.

Franziska Lederle und Bettina Kerscher


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Pflegezentrum Moosach: Großes Fest zum 5-jährigen Jubiläum

5 jähriges Jubiläum im Pflegezentrum Moosach

Am 15. September hieß es im Pflegezentrum Moosach „Hoch die Tassen“, denn es gab etwas zu feiern. Seit nun mehr 5 Jahren ist das Pflegezentrum Moosach im Betrieb und dies wurde gebührend gefeiert.

Die zweite Vorsitzende der Arche Noris gGmbH Frau Frauenknecht  kam schon am Morgen als Vertretung für Herrn Engeroff ins Haus. Sie nahm wie viele unserer Bewohner und Herr Becker unser Einrichtungsleiter an dem ökumenischen Gottesdienst teil.

Der Gottesdienst wurde durch Herr Pfarrer Krehbiel (Kirche St. Mauritius), Pfarrerin Frau Knecht (Heilig Geist Gemeinde) gestaltet. Während der Predigt wurden die Citrusbäume, welche für die Wohnbereiche gedacht sind, geweiht und der Inhalt der Predigt orientierte sich an den Rosen und die die Weisheit im Alter darstellen sollen. Im Ganzen ein sehr gelungener Einstieg in die Jubiläumsfeier.

Schon ab 10.00 Uhr und zu jeder vollen Stunden bis 12.00 Uhr wurden Interessenten durch unsere Pflegeüberleitung Frau Ziesemer durch unser Haus geführt. Alle Besucher konnten sich vorher oder nachher an einem üppigen Buffet stärken. Die Küche in unserem Haus hat dieses Buffet mit viele Liebe gestaltet, kleine Törtchen wurden gebacken und mit Schmetterlingen verziert, die auch im Logo des Pflegezentrum vorhanden sind. Alle Besucher gingen zufrieden und mit einer Informationsmappe nach Hause.

Dann ging alles sehr schnell, denn unsere Bewohner sollten ja auch noch in den Genuss kommen, mit uns allen das Jubiläum zu feiern. Ab 14.30 Uhr waren dann alle Tische passend zum Weinfest mit Trauben und Kürbissen geschmückt und die Bewohner waren schon alle da. Die Eröffnungsrede wurde von Herrn Becker gestaltet, auch Frau Frauenknecht richtete dann noch ihr Wort an die Mitarbeiter und Bewohner. Den Abschluss der Eröffnung bildete Frau Diana Stachowitz (SPD/ Mitglied des bayrischen Landtags), wir danken Frau Stachowitz herzlich für ihren Besuch.

Vier Mitarbeiter sind von Beginn an im Pflegezentrum Moosach und wurden für diese Treue durch Herrn Becker geehrte, mit einem Geschenk seitens der Pflegezentrum Moosach.

Bis zum Abend hin feierten die Bewohner unser Jubiläum bei Wein, Zwiebelkuchen und toller Musik von unserem Stefan.

Natürlich dürfen die Mitarbeiter nicht zu kurz kommen und deshalb wurde am Abend noch aufgegrillt und Mitarbeiter ließen diesen Tag gemeinsam ausklingen.

Antatol Becker, Einrichtungsleiter Arche Noris Moosach



Grußwort MdL Diana Stachowitz

anlässlich der Feier „5 Jahre Pflegezentrum Moosach"

Pressemitteilung der SPD zum Jubiläum

 

Sehr geehrter Herr Becker, sehr geehrte Frau Lederle, liebe Mitarbeiter des Pflegezentrums Moosach, sehr verehrte Gäste,

Pflege ist DAS Thema, das jeden Einzelnen von uns betrifft. Als Kinder erleben wir
die Pflegebedürftigkeit der Großeltern, als Erwachsene begleiten wir unsere Eltern,
und irgendwann sind wir dann selbst auf Pflege angewiesen.

Wir alle wünschen uns natürlich, dass unsere Angehörigen professionell betreut und
gepflegt werden und dabei ihre Würde behalten, aber angesichts der hohen
arbeitstechnischen Belastung der Pflegekräfte ist das eine tägliche Herausforderung.
Dass menschliche Pflege möglich ist, haben Sie hier im Pflegezentrum Moosach in
den fiinf Jahren seines Bestehens unter Beweis gestellt. Das weiß ich deshalb so
genau, weil ich die Entwicklung dieses Hauses von der Grundsteinlegung an
aufmerksam begleitet habe, als Landespolitikerin und als Moosacherin. Deshalb
gratuliere ich Ihnen ganz herzlich zum 5. Geburtstag. Schön, dass es Sie in Moosach
und für Moosach gibt!

Sie sind mit Ihrer Einrichtung ein echter Gewinn - nicht nur für die Bewohner und
ihre Familien, sondern auch für unseren Stadtteil. Ihr Haus ist eine eigene kleine
Lebenswelt, in der sich die Bewohner wohl fühlen. Aber genau wie ein richtiges
Zuhause ist auch das Pflegezentrum keine Insel: lm Café und auf der
Sonnenterrasse, bei Abendveranstaltungen oder im Literaturkreis  immer ist es
eingebunden in das Moosacher Umfeld und die Nachbarschaft, und es steht in
lebendigem Austausch mit den vielen bunten Aktivitäten unseres Stadtteils.

Damit nehmen Sie ein Stück Zukunft vorweg und beweisen, dass ein Leben in
Würde und in lebenswerter Atmosphäre auch für Alte und Höchstaltrige möglich ist,
auch außerhalb der Familie.

Das ist wichtig, und daran wird sich unsere Gesellschaft messen lassen müssen.
Denn die Deutschen werden so alt wie nie zuvor, und das wird so bleiben. Vor allem
jenseits der 80 steigt die Lebensdauer erheblich an, bis 2030 wird sich die Zahl der
über 80-Jährigen verdoppeln. Die Zahl der Hundertjährigen ist geradezu explodiert.
Für das deutsche Gesundheitssystem stellen diese Höchstaltrigen eine deutliche
Herausforderung dar. Bis 2050, so schätzen Experten, wird sich die Zahl der
Pflegebedürftigen auf über 4 Millionen erhöhen, d.h. um 270 Prozent. Aus sozio-
demographischen Gründen wird in Zukunft die häusliche Pflege durch Angehörige,
die heute noch rund 70 Prozent ausmacht, massiv zurückgehen, so dass der Bedarf
an Pflegekräften noch stärker steigen wird. Allerdings wird bis zum Jahr 2050 eine
Zunahme der Pflegekräfte um lediglich 30 Prozent vorausgesagt. Das bedeutet, dass
die Lücke zwischen Bedarf und Angebot an Pflegepersonal immer größer wird. Eine
Studie der EU-Kommission von 2013 weist im Sektor „Pflege und verwandte
Berufe“ europaweit schon jetzt über 40 Prozent offene Stellen aus, die meisten
davon in Schweden, Deutschland und Großbritannien.

Die Personalfrage ist deshalb neben den gesetzlichen und finanziellen
Rahmenbedingungen für die Betroffenen der Schlüssel für eine erfolgreiche
Umsetzung menschenwürdiger Pflege in der Zukunft.

Wenn ich Pflegekräfte frage, welcher Bereich in ihrer Arbeit am problematischsten
ist, dann sagen sie nicht als erstes: die Bezahlung. Sie sagen auch nicht: die schwere
Arbeit. Sie sagen: die Viel zu dünne Personaldecke. Denn die Menschen, die sich für
einen Pflegeberuf entscheiden, machen das aus dem Wunsch heraus, anderen zu
helfen. Das war z.B. das klare Ergebnis meines Runden Tisches zum Thema Pflege
in München. Diese Motivation müssen wir viel stärker honorieren - damit diese
hoch engagierten Menschen bestmögliche Arbeitsbedingungen vorfinden und ihren
Wunschberuf leben können. Nur wenn es uns gelingt, den Beruf attraktiv zu
machen - und dazu gehört eine deutliche Entlastung durch einen besseren
Pflegeschlüssel - nur dann können wir genügend Nachwuchs für diesen wichtigen
Zukunftsberuf gewinnen.

Eine hohe Lebenserwartung ist eine Errungenschaft unserer sozialen Gesellschaft.
Aber um im Alter in Würde leben zu können, muss der Rahmen dafür geschaffen
werden. Auf Bundesebene sind die Pflegestärkungsgesetze I und II mit der
Modernisierung der Pflegeversicherung und der Einführung von Pflegegraden ein
Schritt in die richtige Richtung. Aber auch in Bayern müssen die
Rahmenbedingungen umgesetzt werden, die in Zukunft menschenwürdige Pflege
garantieren. Der Pflegeberuf in Bayern muss deutlich aufgewertet werden. Das
betrifft den Lohn, aber auch die Arbeitsbedingungen. Die Einrichtungen müssen
durch lnvestitionskostenzuschüsse bei der Sanierung und Instandhaltung ihrer
Häuser unterstützt werden. Als Landtagsabgeordnete versichere ich Ihnen: Ich
bleibe dran!

Dieser kleine Exkurs in die große Politik hat gezeigt: Im Pflegezentrum Moosach
machen Sie alle schon heute alles richtig. Sie achten darauf, dass es dem Personal
gut geht. Sie bieten den Bewohnern Pflege und Lebensqualität in Würde. Sie
vernetzen sich mit Stadtteil und Ehrenamt.

Dafür sage ich als Moosacherin und als Politikerin heute am 5. Geburtstag DANKE!

Und „weiter so!“

 

Ihre

Diana Stachowitz, MdL
Bayerischer Landtag

 

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Marionettentheater zu Gast

Am 25. Juli kam das „saarländisch nostalgische Marionettentheater“ ins Pflegezentrum Moosach. Sie führten mit ihren wunderschönen Marionetten das Märchen „Rumpelstilzchen“ vor.

Es hat allen Bewohnern sichtlich viel Freude gemacht zu beobachten, wie die Puppen auf der Bühne umher tanzen.
Es war eine wunderbare Abendveranstaltung die auf jeden Fall Wiederholungsbedarf hat.

Franziska Lederle


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Ausflug zur alten St. Martinskirche in Moosach

 

Am Dienstag, den 28. Juni ging es für einige Bewohner auf in die St.Martinskirche in Moosach. Gemeinsam mit Frau Kexel und einer großen Gruppe von ehrenamtlichen Helfern ging es zu Fuß Richtung St.Martinsplatz. Sie sahen sich gemeinsam die alte St. Martinskirche an und Frau Kexel erzählte Wissenswertes aus dem alten Moosach. Eine kleine Pause bei einem Glas Wasser  wurde vor der Kirche im Schatten gemacht.

Als dann alle wieder wohlbehalten im Pflegezentrum Moosach ankamen wurde dieser kleine aber feine Ausflug bei Kaffee und Kuchen Revue passiert.

Franziska Lederle


 

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Frühlingsfest in Moosach


Frühlingsfest im Pfelgezentrum Moosach

Am Mittwoch, den 25. Mai 2016  hieß es im Pflegezentrum Moosach ab in den Frühling. Durch ein tolles Blumenrätsel, dass auf die Leinwand geschmissen wurde, wurde das Ganze nochmal aufgemischt. Der Heimleiter legte gemeinsam mit einer Bewohner eine kesse Sohle aufs Parkett und auch alle Anderen hatten ihre Freude an der sehr lebhaften Musikauswahl von unserem Musiker Stefan.

Bei Sonnenschein, bunt geschmückten Tischen, leckerem Erdbeerkuchen und viel guter Laune genossen die Bewohner und auch die Mitarbeiter dieses rundum sehr gelungene Frühlingsfest im Pflegezentrum Moosach.


 

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